Presse
.


 

„Die Ansbacherin  begeisterte das Publikum mit ihrem gefühlvollen Spiel und unterstrich eindrucksvoll ihren Ruf als "Ausnahmetalent".“  ( General-Anzeiger Bonn)

„Blick für Tiefenschichten und große Zusammenhänge: [...] Martina Trumpp meistert das Spektakuläre und wandelt es in den Standard, an dem sich andere zu messen haben. [...] Kein Geigengirlie, sondern ein Jahrhunderttalent.“ ( Fränkische Landeszeitung)

„Zauberisches Schwelgen: Mit Bögen ohne Ende und seidenweichem Schmelz präsentiert dann Martina Trumpp den zweiten Satz aus dem Violinkonzert e-moll von Mendelssohn-Bartholdy. Die Innigkeit und beseelte Schönheit der Kantilene ist der Geigerin auf den Leib geschrieben, mit Anmut und anrührender Grazie interpretiert sie eines der bedeutendsten Werke der Violinliteratur.“  (Rhein-Main-Zeitung)

„Martina Trumpp spielt die beiden folgenden Sätze aus Mendelssohns Violinkonzert e-moll. Der langsame Satz knistert vor Spannung. Martina Trumpp ist eins mit ihrem Instrument, spielt agogisch flexibel und mit farbenreichem Ton. Ihre Virtuosität und stringente Ausgestaltung lassen einen beim Schlusssatz den Atem stocken.“ (Fränkische Landeszeitung)

„Mit der temperamentvollen Wiedergabe dieser atemberaubenden Konzertfantasie, wollte sich eine Solistin, deren Namen sich jeder Musikliebhaber einprägen sollte, von ihrem begeisterten Publikum verabschieden.“ (Fränkische Landeszeitung)

„Ein aufsteigender Stern am Geigerhimmel“ (Grafschafter Nachrichten)


Einfallsreiche Violinsoli

Nördlingen (emy) - Es ist bereits eine bewährte Tradition, dass die Dirigenten des Oettinger Kammerorchesters, in diesem Fall Harald und Günter Simon, jungen Künstlern das Podium des Oettinger Schlosses bieten, um in dem wiederum voll besetzten Festsaal zu konzertieren. Die aus Ansbach stammende Violinistin Martina Trumpp war offensichtlich von dieser Gelegenheit so motiviert, dass sie mit ihrer hervorragenden Leistung mit dem beliebten und ob seiner Originalität und seines Ideenreichtums besonders schönen „A-Dur-Violinkonzert“ W.A. Mozarts das Publikum begeisterte.

Das Violinkonzert atmete bereits zu Beginn eine andere musikalische Aura, denn schon die ersten Töne kündigten an, dass dieses sehr oft gespielte Konzert den typischen Mozart ausweist, mit höchster musikalischer Kreativität und emotionaler Ausstrahlung. Die dabei zum Ausdruck kommende Musikalität griff auch auf das Orchester über, das mit der Violinsolistin unter der bestimmenden Leitung Harald Simons sehr eingehend musizierte.

Viel Gespür

Martina Trumpp gestaltete das den ersten Satz bestimmende Liedthema sehr eindrücklich und mit viel Gespür. Mit ihren großen spieltechnischen Fähigkeiten bestach sie bei den eingefügten solistischen Herausforderungen, aber auch mit einer innigen Tongebung im Adagio-Satz.

Eine geniale Darstellung eines Kulturgegensatzes gelang Mozart mit dem Rondeau, wenn er in die sittsam elegante höfische Musik die orientalische Janitscharenmusik einbrechen lässt, wenn das Menuett im Mittelteil in einen hypnotisch-gleichförmigen Rhythmus fällt, die Streicher „con legno“ mit ihren Instrumenten türkische Pauken imitieren und die Sologeige die näselnde Schalmei nachahmen muss.

Unnachahmliche Variationen

Glücklicherweise kehrte er wieder zum Menuett zurück und man erlebte unnachahmliche mozartsche Variationen und einfallsreiche Violinsoli, für die Martina Trumpp den herzlichen Beifall der Zuhörer erhielt und dafür eine durch alle Lagen eilende „Caprice alla Saltarella“ des polnischen Geigenvirtuosen Henryk Wieniawski als Zugabe brachte.
(Augsburger Allgemeine, 13.10.2008)

 

Junge Musiker begeistern mit alter Musik
Sie ist 21 und Violinistin, er 20 und Klarinettist: Martina Trumpp und Maximilian Krome, sowie das Junge Tonkünstler Orchester Bayreuth ließen Mozart und Mendelssohn-Bartholdy in höchster Vollendung erklingen.
[...]
Großartiges Violinspiel
Und mit Martina Trumpp trat nach der Pause eine weitere Solistin auf, die ebenfalls auf dem Sprung zu Weltruf sein könnte. Wie Krome begann auch sie bereits mit acht Jahren ihre Instrumentalausbildung, sodass sie auf dem Weg bis heute mehrere Preise einheimste und unter anderem mit der Klassikphilharmonie Hamburg oder den Thüringer Symphonikern vielbeachtete Konzerte gab. Umso beachtlicher, weil Trumpp auch noch ein Mathematikstudium absolviert. Das dreisätzige Werk hat sie mit sprühender Frische und Mendelssohns charakteristischer Romantik unvergleichlich präsentiert - und selbstverständlich auch auswendig.
Welch hoher Standard bei jungen Solistin heute Gang und Gäbe ist, zeigten Krome und Trumpp eindrücklich auf. Zwei junge Solisten haben zwei großartige Werke einfühlsam und wunderbar interpretiert. [...]
(Saganserländer (Schweiz), 12.8.2008)

Vom großen Meister unbeeindruckt
Solo-Geigerin Martina Trumpp begeistert
Detmold (Nv) Wie man die Begeisterungsfähigkeit junger Menschen in richtige Bahnen lenkt, zeigte das riesig besetze Kreisjugendsinfonieorchester (KJO) aus Herford in der Christuskirche. Solo-Star des Konzerts aber war die 21-jährige Geigerin Martina Trumpp , die das gefürchtete Violinkonzert von Johannes Brahms mit Bravour bewältigte.

[...] Star des Abends war unbestritten Martina Trumpp. Ganz in diesem Sinne bewältigte sie als wahres Energiebündel nach dem aberwitzig schwierigen ersten Einsatz auch das immer neu variierte Grundthema des monumentalen ersten Satzes. Im Dialog mit dem Orchester trat im Adagio auch auch eine unendlich zarte, schmeichlerische Süße zutage, die nie überzogen wurde. Ihr aufs Feinste ausdifferenzierte Spiel von schwebender Leichtigkeit wandelte sich im letzten Satz in pathetisch-aggressive Kraft bei extrem anspruchsollen, dramatisch-virtuosen Skalenläufen.
(Lippische Landeszeitung, 23.6.2008)

KJO präsentiert beeindruckendes Ergebnis intensiver musikalischer Arbeit

[...] Weiter ging es mit einer beeindruckenden Interpretation des technisch und musikalisch sehr anspruchsvollen Violinkonzertes. Vor allem mit dem über 20 Minuten langem ersten Satz konnte die 1986 geborene Geigerin Martina Trumpp zusammen mit dem Orchester überzeugen. Mit ihrem sehr abwechsungsreichen Klang ( in hohen Lagen brillant, hell und klar - in tiefen Lagen voluminös, warm und sehr intensiv), ihrem technischen Können und letztendlich mit sehr gutem Zusammenspiel mit dem Orchester gestaltete sie eine schlüssige, runde und mitreißende Interpretation des ersten Satzes. Auch die folgenden Sätze waren durchaus gut gestaltet und angemessen darbegoten, jedoch ging leider vor allem im zweiten Satz einiges von der Intensität und Spannung, die im Allegro non troppo durchweg vorhanden waren, verloren, was vielleicht auch an den intonatorischen Schwierigkeiten des Bläsersatzes liegen konnte. Am Schluss des Konzertes war allerdings nichts mehr von diesen Irritationen zu merken und das Publikum war so begeistert, dass die Solistin noch eine Zugabe spielte: Ein sehr passend ausgewähltes Andante aus einer Solosonate von Johann Sebastian Bach, bei dem sich der Klang wunderbar, fast hypnotisierend, in der Kirche entfaltete. [...]
(Lippe aktuell, 25.6.2008)

Jungmusiker zeigen viel Temperament

[...] Für das zweite Werk des Abends hatte das Orchester Martina Trumpp verpflichtet, die mit ihrem enormen Talent bereits vielfache nationale und internationale Auszeichnungen erhalten hat. Mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms hatte sich die Künstlerin eines der schwierigsten Solokonzerte ihres Genres ausgesucht. Eine wirkliche Herausforderung für die Solistin und das Orchester. Aber bereits nach den ersten Tönen merkte man, das alle perfekt "im Werk standen" und mit hoher Konzentration und großem musikalischen Feingefühl dieses herrliche Werk interpretierten. Martina Trumpp bewältigte das gesamte Werk mühelos auswendig. Mit einer traumhaften Sicherheit in der Technik und einem sicheren Gespür für eine ausgewogene Interpretation intonierte sie ihre diffizile Partie. 
Der warme, frei schwingende Ton ihrer Pietro Pallotta-Violine konnte sich unter ihrem einfühlsamen Spiel perfekt entfalten. Im dritten Satz, der technisch sicherlich der anspruchsvollste dieses Konzertes ist, zeigte sie nicht die kleinste Unsicherheit, sondern ein perfektes, ausgereiftes Können, das sich im Laufe ihrer Solokarriere sicherlich zur Meisterschaft vollenden wird.
Das Orchester bildete bei diesem Konzert ihren aufmerksamen Gegenpart, der in allen Tempo- und Dynamikschattierungen sich mit der Solistin auf einer musikalischen Ebene traf und sich zu einem äußerst reizvollen Gesamtklang vereinigte.Hier zeigten sich die Früchte der intensiven Probenarbeit und das besondere Geschick des Dirigenten Siegfried Westphal. Mit seinem sehr präzisen Dirigat führte er seine jungen Musiker mutig und wohl strukturiert durch die schwierigen Werke des Abends. [...]
(Herforder Kreisblatt, 7.6. 2008)

Bühne für tolle Talente

[...] Der Höhepunkt des zweiten Teils war dann unter anderem das Mozart-Konzert für Violine-Solo und Orchester in G-Dur. In drei Sätzen zeigte die junge Solistin Martina Trumpp eine sehr dynamische und temperamentvolle Interpretation. Kraftvoll spielte sie die zahlreichen Läufe und Triller und ging in ihren Solo-Passagen völlig auf. [...]
(Rheinische Post, 22.1.2008)

Das Würzburger Streichquartett bei „Kultur amSchloss“

Jugendliche Risikofreude

Hochexpressive Schostakowitsch-Interpretation

ANSBACH – Es gibt sie noch, die Momente der Entdeckung im sonst recht gleichförmig laufenden Klassikbetrieb. Das im Frühjahr gegründete Würzburger Streichquartett ist so eine nicht alltägliche Entdeckung. In der Reihe „Podium junger Künstler“ vermittelten die vier Musiker am Freitag bei „Kultur am Schloss“ im Ansbacher Onoldiasaal die schönsten Eindrücke, die Kammermusik zu bieten hat.
 Man sieht Martina Trumpp (Violine), Marcus Tanneberger (Violine), Stefan Knies (Viola) und Arian Teuffel (Violoncello) auf den ersten Blick ihre Risikobereitschaft nicht an. Aber es gibt sie wohl selten, die Künstler die sichtrauen, ein Konzert mit einem Streichquartett von Dimitri Schostakowitsch zu beginnen. Die Vier trauen sich, und wie. Mit welcher berührenden Hingabe und reifem Ausdruck, mit welchem Übermaß an Musikalität und Natürlichkeit lassen sie das bestürzende D-eS-C-H Motiv des ersten Satzes aus dem achten Streichquartett erklingen. Der tieftraurige Grundgedanke dieses Werkes, das letztendlich ein selbst gesetztes „Grabdenkmal“ darstellt, erklang auf fast unheimliche Weise glaubwürdig. Da lag so viel Düsternis, Entsetzen und Tränen in den melodischen Bögen, das Largo war bitter und schmerzerfüllt. Die talentierte Ansbacher Geigerin Martina Trumpp gab vor allem in den schnellen Sätzen alles und integrierte sich zugleich perfekt. 
Mit Joseph Haydns „Sonnenaufgangsquartett“ B-Dur op. 76/4 kam vor der Pause ein eingängiges, spritziges Stück zum erklingen. Das Zusammenspiel klappte gut, es entfaltete eine Art jugendlicher Klangzauber, der sich langsam auch auf das von Schostakowitsch noch schier erschlagene Publikum übertrug. 
Und wenn man von Zauber spricht, dann sollte man sich das kleine Virtuosenstück des norwegischen Komponisten Johan Halvorsen „Passacaglia für Violine und Viola“ nach Motiven von Georg Friedrich Händel merken. Und vor allem die beiden Ausführenden, den Geiger Marcus Tanneberger und den Bratschisten Stefan Knies. Unbeschwert gelang ihnen die stilistische Verschmelzung schlichter skandinavischer Romantik mit barocker Opulenz. Eindrucksvoll Marcus Tanneberger. Sein präzises und doch lustvolles Musizieren wurde mit anhaltendem Applaus honoriert. 
Mit Antonín Dvořáks Streichquartett F-Dur op. 96 auch „das Amerikanische“ genannt, zeigten die vier jungen Künstlern noch einmal alles, was in ihnen steckt. Bewundernswert wie sich die beiden Geigen im langsamen Satz feinfühlig ergänzten, wie ausbalanciert die dialogische Gleichwertigkeit mit Bratsche und Cello gelang und nich
t zuletzt, wie natürlich und gefühlvoll sie Dvořáks heiteren, taufrischen Streicherklang entfalten konnten. So klingt einfache Glückseligkeit. 
Marion Etienne
(FLZ, 12.12.2007)

 

 


Das Würzburger Streichquartett mit von links Martina Trumpp, Marcus Tanneberger, Stephan Knies und Arian Teuffel in der evangelischen Kirche zu Wißmar.
Zum Auftakt mit Musik der Extraklasse verwöhnt

Würzburger Streichquartett spielt auf hohem Niveau zur Eröffnung der 20. Winterkonzerte

WETTENBERG (eil). Über 150 Zuhörer ließen sich die Eröffnung der 20.Saison der Wettenberger Winterkonzerte in der Wißmarer Kirche nicht entgehen und wurden mit einem Konzert der Extraklasse verwöhnt, für das das Würzburger Streichquartett verantwortlich zeichnete. Die vier jungen Musiker Martina Trumpp und Marcus Tanneberger (Violine), Stephan Knies (Viola) und Arian Teuffel (Violoncello) musizierten auf einem meisterlichen Niveau, beherrschten ihre Instrumente zu jeder Sekunde und belegten einmal mehr eindrücklich, dass von vier Streichern vorgetragene sinfonische Musik ein absolutes Erlebnis ist. Zumal die Werkauswahl in völlig unterschiedliche Stimmungs- und Lebenslagen ihrer Komponisten entführte.
So ist es vor allem nach der Erfahrung der Musiker selbst keine Selbstverständlichkeit, dass Dimitri Schostakowitschs um 1960 entstandenes Streichquartett Nr. 8 in c-Moll Opus 110 an den Beginn eines Kammerkonzertes gesetzt wird. Ablehnung und Anerkennung lagen bei Schostakowitsch dicht beieinander. In einer solchen Phase entstand das die Wettenberger Winterkonzerte 2007/2008 eröffnende Streichquartett.
Das Streichquartett Nr. 8 in C-Moll lässt überwiegend die Noten d,s,c und h - die Anfangsbuchstaben von Vor- und Nachname des Komponisten - erklingen. In Schwermut zieht sich das Gedenken an die Opfer der Kriege als Thema durch alle Sätze. Die Tragik aus dem ersten Satz versucht der zweite Satz ins Tänzerische zu verheitern. Spätestens im dritten Satz stellt sich aber der Ansatz zum Heiteren als vermeintliche Unbeschwertheit heraus, die in den beiden letzten Sätzen dann in die Katastrophe münden. Wunderbar umgesetzt und "gelebt" von den vier Jungen Musikern.
Der große österreichische Komponist Joseph Haydn schuf 104 Sinfonien und 83 Streichquartette. Das Würzburger Streichquartett ließ in Wißmar in diametraler Stimmungslage zu Schostakowitsch jenes Viersätzige in B-Dur, Opus 76 aus dem Jahr 1797 erklingen. Als "Sonnenaufgang" ist der erste Satz in die Literatur eingegangen, weil sich sein Thema aus verhülltem Dämmern durch eine Steigerung allmählich zu farbenprächtiger Helligkeit aufklart. Das Adagio (2. Satz) erhebt sich zu hymnischem Gepränge. Das Menuett (3. Satz) mit seinem Trio ist freudig beschwingt und das Rondo (4. Satz) unbeschwert heiter.
Nach der Pause stand das Streichquartett in F-Dur Opus 96, das 1893 komponierte "Amerikanische Streichquartett", von Antonin Dvorák auf dem Programm. Aus den Melodien der vier Sätze spricht überdeutlich die große Sehnsucht des seinerzeit 52-Jährigen nach der Heimat und dem böhmischen Musizieren. So mischen sich in jedem Satz exotische Fünftonmusik mit heimischen Rhythmen. Auch hier gelang es den vier famosen jungen Streichern, die von Dvorák in Klänge gekleidete Stimmung geradezu fassbar, fast plastisch zu vermitteln. Im Übrigen: Dieses "Amerikanische Streichquartett" erklang auch bei den ersten Wettenberger Winterkonzerten 1987 - ein Kreis hat sich geschlossen. Die Wiederholung des zweiten Teiles des finalen Satzes aus Dvoráks Klavierkonzert als Zugabe zur Zugabe nach dem langanhaltenden Beifall einmal beiseite gelassen, handelte es sich bei der eigentlichen Zugabe um das wohl bekannteste Tonkunstwerk von Joseph Haydn: die 1797 entstandene Kaiserhymne "Gott erhalte Franz den Kaiser", die dann mit der 1841 auf Helgoland entstandenen Dichtung Hoffmann von Fallerslebens sehr rasch großen Bekanntheitsgrad erlangte. 1922 wurden Hoffmanns Text und Haydns Melodie zur Nationalhymne erklärt. Das Streichquartett verlieh dem besonderen Lied in seiner Interpretation die gebührende Würde.
Am Ausgang wurde von den Besuchern eine Spende erbeten, die - wie auch bei den noch folgenden drei Winterkonzerten bis Ende März - für die Erhaltung kirchlicher Kulturdenkmäler in Wettenberg bestimmt ist.
(Gießener Anzeiger, 6.11.2007)
  

Wechselvolle Lichtspiele

Jüngster Klassik-Treff

Nur wenige Zuhörer, dafür aber umso mehr Applaus erreichten die Nachwuchsgeiger Marcus Tanneberger, Preisträger beim Leopold Mozart-Wettbewerb 2003, und Martina Trumpp beim jüngsten „Klassik-Treff“ im Rokokosaal der Regierung im Fronhof. Und den Beifall gab es zurecht für die hervorragend harmonierende Zweieinigkeit der beiden Musiker, ihr – selbst in virtuosesten Strecken – präzises, durchwegs rein intoniertes Spiel und die Spannung darin, die sich dann im späteren Programmteil auch mal mit entspannter Ruhe abwechseln durfte.

Aufgewühlte Dramatik nach einem galanten Dialog
Etwa bei Ernst Blochs wechselvoller, barock orientierte Solo-Suite Nr.1 (1958), die für Marcus Tanneberger – im Gegensatz zu Jean-Marie Leclairs licht-galant dialogisierender Duo-Sonate G-Dur zu Beginn – maßgeschneidert schien. Denn hier verlieh das ausgeprägte Vibrato des 20-Jährigen, sein körperreicher und beseelter Ton Blochs beständig zwischen aufgewühlter Dramatik und klagender Ruhe schwankendem Werk lebendige Ausdruckskraft. Auch für Charles Auguste de Beriots dramatisch wogendes g-Moll-Duo op. 57 mit seinem wiegenden Adagio traf Marcus Tanneberger die passende Tongebung, bezauberte Martina Trumpp (21) mit hell strahlender und innig-beredter Violinstimme. In Alfred Schnittkes Duo „Moz-Art“ à la Joseph Haydns augenzwinkerndem Humor, komponiert im Jahr 1975, einem Schwanken zwischen dem zierlichem Original und verzerrt-clownesker Moderne, löste sich die bisherige Dauerspannung der beiden Musiker in sicht- und hörbare Spielfreude auf. Mit Sergej Prokofievs lyrisch gewichteter und packend gespielter Sonate für zwei Violinen C-Dur, seiner Rückkehr vom Derb-Rustikalen zum verklärten „Traum in Weiß“, schloss der inhaltsreiche Abend würdig ab. (skn)

(Augsburger Allgemeine, 30.10.2007)

 


(Schwabacher Tagblatt, 21.7.2007)

 

Hohe Spielkunst

RATINGEN (rp). BACHTAGE In der evangelischen Stadtkirche gastierte die Würzburger Violinistin Martina Trumpp mit einem fein abgestimmten Programm und zog die Zuhörer in ihren musikalischen Bann.

Bezaubernd jung und zart, aber alles andere als zaghaft stellte sich die kaum 20-jährige Geigerin Martina Trumpp im zweiten Solokonzert der 17. Bachtage einem Publikum, das in der Mehrzahl um den Reiz von Rezitals für ein einziges Streichinstrument wusste. In der evangelischen Stadtkirche zog die Würzburger Studentin mit ihrem fein abgestimmten Programm bald ihre Zuhörer in den Bann und hielt die Spannung bis zum furiosen Schlusston. Der für zahlreiche Violinsonaten späterer Jahrhunderte prägende „Urvater“ Johann Sebastian Bach stand auch an diesem Abend sozusagen am Portal musikalischer Welten, und die sind weitgespannt und großzügig bemessen. Martina Trumpp steckte im frei gestalteten Grave der A-moll-Sonate Räume und Möglichkeiten ab, ehe sie die dreistimmige Fuge souverän bezwang.

Inniges Andante
Dem innig gespielten Andante, das wie ein Lied über der Begleitstimme schwang, folgte das virtuose Allegro, in dem die Echos gut herausgearbeitet waren. Aber nichts klang nach Arbeit, auch nicht die Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts. Dafür bot die folgende Solosonate D-Dur op. 115 von Sergej Prokoffief ein weit größeres Klang- und Erlebnisspektrum in Bachs Nachfolge. Mit Begeisterung setzte Martina Trumpp in diesem Spätwerk Kratzbürstigkeit gegen romantische Sequenzen. Die traditionell gehaltenen Variationen des Mittelsatzes waren von filigraner Leichtigkeit, während der Schlusssatz wieder in seinem ganzen Kontrastreichtum präsentiert wurde. Schon vor Bach suchten Violinvirtuosen nach neuen Wegen, und so fügte sich die g-moll-Passacaglia des Österreichers Heinrich Ignaz Franz Biber reizvoll in die Programmfolge. Zwar wurden die einzelnen Figuren vielmals wiederholt, Ideen in allen möglichen Tonhöhen ausprobiert, zugleich mit perlenden Läufen und schwierigen Oktav-Parallelen aber auch ein hoher Maßstab an die Spielfertigkeit gesetzt. Für die junge, mit Preisen und Stipendien überhäufte Solistin gab es auch hier keine Hürden, vielmehr hatte sie noch Gefühl für schönen Ton.

Bedrängende Wendungen
Um so aggressiver stieg sie in die packende d-moll-Sonate des Belgiers Eugene Ysaye ein. Martina Trumpp folgte den bedrängenden Wendungen ebenso aufmerksam wie den Fragen und Seufzern der „Ballade“ und gestaltete schließlich einen verrückten Reigen der vier Elemente durch alle Lagen. Vom stürmischen Beifall führte sie in ihrer Zugabe zu Bach zurück. Die Siciliana aus der g-moll-Sonate erklang in klarer Schönheit und Fülle.

(Rheinische Post, 15.6.2007)

 

Leidenschaft: Mitreißende Violinenklänge
Klassisches mit Martina Trumpp und Barbara Anton-Klügler 
PLANKSTETTEN (uta). „Das war Kammermusik vom Feinsten“, sagte ein zufriedener Zuhörer beim Duoabend „Klassik im Kloster“. Die Konzertreihe erfreut sich Martina Trumpp und Barbara Anton-Klügler in Harmonie. zunehmender Beliebtheit. So lauschten nahezu 100 Gäste im Cramer-Klett-Saal Martina Trumpp (Violine) und Barbara Anton-Klügler am Klavier.
Die in Ansbach geborene 20-jährige Martina Trumpp hat bereits viele Auszeichnungen erhalten. Als Solistin spielt sie regelmäßig mit dem Ansbacher Kammerorchester, dem Würzburger Kammerorchester oder auch bei der Klassikphilharmonie Hamburg. Sie fand in Plankstetten mit Barbara Anton-Klügler eine ideale Kammermusikpartnerin, die auf die Geige hörend und horchend für ein Konzert der Sonderklasse sorgte. Anton-Klügler ist seit 2002 als Lehrbeauftragte für Klavier an der Hochschule für Musik in Würzburg tätig.
Martina Trumpp präsentierte sich an der Violine leidenschaftlich, mitreißend und temperamentvoll. Sie überzeugte mit einem schönen, ausgesprochen großen Geigenton und zeigte Sinn für die innere Dramatik der Musik. Sie hat mit Barbara Anton-Klügler Mozarts Sonate für Klavier und Violine mit größter Klarheit angegangen und auch die beiden Bilder „Aus der Heimat“ von Bedrich Smetana.
Vor allem zeigte sie einen guten Sinn für die Phrasierung am Anfang und am Ende jedes Stücks. Bereits bei Mozarts Sonate wirkten beide Künstlerinnen beeindruckend harmonisch und wagten sich auch an das schwere Stück von Smetana mit stoischer Ruhe. Auch bei der Sonate für Klavier und Violine in A-Dur von César Franck war das Duo virtuos und orchestral zugleich. Franck gilt als schwer zu bespielen und war für die junge Pianistin eine echte Herausforderung, die sie annahm und meisterte. Bei der Oper-Carmen-Fantasie von Pablo de Sarasate glänzte die Geigen-Künstlerin erneut. Das Publikum bekam eine Zugabe aus den Melodien des englischen Spätromantikers Edward Elgar.
 
(Mittelbayerische Zeitung, 25.4.2007)
Nachwuchstalent bezaubert das Publikum
Plankstetten (jsj) Im Rahmen der Plankstettener Reihe "Klassik im Kloster" stand am Sonntag im Cramer-Klett-Saal ein Duoabend für Klavier und Violine auf dem Programm. Es gastierten die junge Geigerin aus Ansbach, Martina Trumpp, und die Pianistin Barbara Anton-Kügler.

Martina Trumpp, 20 Jahre alt, ist Studentin der Würzburger Musikhochschule und studiert derzeit bei Professor Herwig Zack. Trotz ihres jungen Alters hat sie für ihr hervorragendes Spiel bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Als Solistin spielte sie mit verschiedenen Orchestern deutschlandweit.

Barbara Anton-Kügler studierte an den Musikhochschulen in Würzburg und Frankfurt am Main. Ihre Tätigkeit als Solistin hat sie in viele renommierten Säle Deutschlands geführt. Derzeit teilt sie ihre Zeit zwischen Unterricht an der Musikschule Schweinfurt und ihrer Tätigkeit als Lehrbeauftragte für Klavier und Korrepetition an der Musikhochschule in Würzburg.
Als passendes Eröffnungswerk wurde für diesen Duoabend die Sonate für Klavier und Violine in A-Dur, KV 526, von Wolfgang Amadeus Mozart gewählt. Passend deshalb, weil es Mozart, der selbst ein exzellenter Geiger war, gelang, eine anspruchsvolle und bedeutende Sonate für diese Instrumentenkombination zu schreiben. Der erste Satz ist in strenger Sonatenform gehalten und zeichnet sich durch seine rhythmische Raffinesse aus. Geige und Klavier konnten bald durch ihr gutes Zusammenspiel überzeugen. Im zweiten Satz macht die wunderbar einfache Melodie Platz für einen virtuosen Dialog zwischen Klavier und Violine, der leicht und mit Spielfreude von den zwei Künstlerinnen interpretiert wurde.
Verträumte Melodien
Das zweite Werk "Aus der Heimat" stammt von dem böhmischen Komponisten Bedrich Smetana. Das Besondere des Stückes liegt in der Romantik und der Verträumtheit – deutlich anders als bei Mozart.
Als nächstes spielte das Duo eine Auswahl aus George Gershwins beliebtem Werk "Porgy and Bess". Die Arrangements für Klavier und Violine wurden von Jascha Heifetz gesetzt. Man konnte die "Volksoper" hier in einem virtuosen Spiel mit viel Farbenreichtum genießen.
Nach der Pause stand ein romantisches Werk auf dem Programm. Es handelte sich um die Sonate für Klavier und Violine in A-Dur von César Franck. Das Stück ist für die Geige sehr anspruchsvoll, sowohl emotional als auch technisch, zu spielen. Martina Trumpp gelang es, großes tonliches Poten zial in den gewaltigen Steigerungen der Sonate zu entfalten.
Das Konzert endete lebhaft mit dem berühmten Stück Carmen-Fantasie von dem aus Pamplona stammenden Komponisten und Geiger Pablo de Sarasate. Die Sologeigerin glänzte mit ihrer hervorragenden Finger- und Bogentechnik und bezauberte damit auch das Publikum.
(Donaukurier, 25.04.2007)

Strahlend, schlank, beseelt

Geigerin Martina Trumpp brilliert in St. Peter am Perlach

(skn). In ihrem Solo-Recital in der Konzertreihe „Ecclesia Concertante“ beeindruckte die 20-jährige Geigerin Martina Trumpp in St. Peter am Perlach mit knapp sechzigminütiger Bravour und einem hohen Anspruch an sich selbst.

Die Hochbegabte schenkte sich an diesem Abend nichts. Denn abgesehen davon, dass sie erst in dem vergleichsweise späten Alter von acht Jahren mit dem Violinspiel begann und dafür nach umso kürzerer Lernzeit von fünf Jahren als Jungstudentin ihre mehrfach preisgekrönte Ausbildung antrat; und abgesehen von einem vergleichbar aufwendigen Zweitstudium der Medizin, das sie nach ihrem vorgezogenen Abitur 2004 aufnahm. Ungeachtet dieser beachtlichen Früchte von Intelligenz, Begabung, Willen und Fleiß zeugten im Konzert bereits die Solobesetzung und das Hochleistungprogramm von dem rechten Ehrgeiz der jungen Künstlerin.
Ausgestattet mit einem strahlenden, schlanken und beseelten Ton, unprätentiös und beseelt agierend, galt dabei ihr interpretatorisches Streben dem musikalischen Gehalt abseits von vordergründiger Virtuosität. So faszinierte Iganz Franz Bibers Passacaglia g-moll aus seinen „Mysteriensonaten“ mit meditativen Ostinato-Schritten, die in historisch bewusster Klanggebung ein gambenähnliches, vibratofreies Fundament für die rouladierende Oberstimme bildeten.
Gleichermaßen schmucklos und ausdrucksvoll zugleich begann Martina Trumpp auch Eugene Ysayes Solosonate Nr. 3, die „Ballade“ in d-moll, die sie zum packend leidenschaftlichem Ausdruck steigerte. Sergej Prokofjews Solosonate in D-Dur dagegen betörte mit innigen „Tema con variazioni“ und brillierte anschließend mit einem rauschhaften Con brio. Insgesamt eine wohltuend vielversprechende Vorstellung. [...] Den druckvollen Schlussapplaus hatte sich Martina Trumpp jedenfalls redlich verdient.  

(Augsburger Zeitung vom 17.3.2007, Stefanie Knauer)

Kammerkonzert mit Martina Trumpp und Paul Sturm in den Ansbacher Kammerspielen

Blick für Tiefenschichten und große Zusammenhänge

Dichter und durchdachter Sonatenabend – Werke von Beethoven, Grieg, Schumann und de Sarasate souverän interpretiert

ansbach – Optische Reize sind auch in der Klassik längst Trumpf,  die Schwemme gut aussehender Violin-Girlies unüberschaubar. Da könnte es fast untergehen, dass manche junge Geigerin auch künstlerisch etwas zu sagen hat. So, wie die hochtalentierte Ansbacherin Martina Trumpp (20), die mit ihrem Klavierpartner Paul Sturm einen erfreulich dichten und durchdachten Sonatenabend in den Kammerspielen kredenzte.

Synergien sind bei diesem perfekt aufeinander eingespielten Duo sehr wichtig, das Ganze in jedem Fall mehr, als die Summe seiner Teile. Hier wird „auf einen Atem“ musiziert, selbst das virtuose Muskelspiel wird, wenn überhaupt, synchron vollführt.
Paul Sturm führt kompetent und eloquent durch das Programm, das sich auf Hochklassik und Romantik kapriziert. Stilgenres, zu denen Martina Trumpps großer, leuchtender, vollsatt warmgoldener Geigenton nachgerade ideal passt. Das Zweigespann pflegt ausgefeilte Legatokultur und spinnwebfeine Artikulation. Die Zwischentöne werden bedeutungstragend.

Soll ein Stück wie Ludwig van Beethovens G-Dur-Sonate (Opus 30, Nr. 3) locker, heiter und unbeschwert klingen, muss der Ansatz so ernsthaft und konzentriert sein, wie bei Martina Trumpp und Paul Sturm. Die Sonate stürmt und drängt, braust mit jugendlichem Überschwang voran – und bleibt im Kern doch immer kantabel.
Akzente werden mit Bedacht gesetzt, von Beethoven einkomponierte „Scherzeffekte“ wie „Off beat“-Betonungen im Klavierostinato moderat umgesetzt. Der Humor bleibt hintergründig und hinterlässt ein leichtes Schmunzeln.

Genauso subtil, gleichsam auf Samtpfoten, schleicht sich in Edvard Griegs F-Dur-Sonate (Opus 8) die nordische Melancholie heran, geboren aus langen dunklen Wintern. Würde diese Musik immer mit so viel Einfühlungsvermögen, so viel Fingerspitzengefühl interpretiert, das Klischee von Grieg als Sammler und Verbreiter grellbunter Folklore hätte längst seine Grundlage verloren. Freilich bleiben die Volksmusik-Wurzeln mancher von Martina Trumpp großbogig und behaglich realisierter Kantilene unüberhörbar – doch das musikalische Brauchtum drängt sich nicht auf, die Kammerkomposition mutiert nicht zum Hollywood-Soundtrack.

Glutvoll bewegt gelingt Robert Schumanns a-Moll-Sonate (Opus 105) in der das Beteiligtsein, die emotionale Anteilnahme der Künstler eine entscheidende Rolle spielt. Trumpp und Sturm wahren genau so viel Distanz, um auch im dramatischen Aufschwung niemals in Gefühligkeit abzugleiten. So lassen sich auch die düsteren Tiefenschichten des Werkes durchleuchten, die Seelenlandschaft erkunden.

Ein Schuss Show muss bei einem solchen Recital auch sein, zumal dann, wenn man spieltechnisch so souverän und entspannt agiert, wie Martina Trumpp. An Pablo de Sarasates „Carmen-Fantasie“ nach Georges Bizets Oper hat sich schon mancher mittelmäßige Geiger die Finger verbogen: Mit Doppelgriff-Passagen und rasanten Flageolett-Koloraturen ein Prüfstein für die Geläufigkeit ebenso, wie für das Denken in großen Zusammenhängen, soll daraus kein Kaleidoskop der Schaueffekte werden. Martina Trumpp meistert das Spektakuläre und verwandelt es in den Standard, an dem sich andere zu messen haben.

Genauso unangestrengt gibt die Geigerin ohrwurmige Zugstücke von der „Meditation“ aus Massenets „Thais“ bis Gershwins „Summertime“ zu. Kein Geigen-Girlie, sondern ein Jahrhunderttalent.

(3.3.2007, Fränkische Landeszeitung, Hans von Draminski)
Originalartikel

Spielte wahrhaft meisterlich

Begeisterndes Konzert mit junger Geigerin aus Würzburg

STENDAL - Wenn diese Zeilen erscheinen, feiert die Jütting-Stipendiatin Martina Trumpp ihren 20. Geburtstag. Am Sonntag gab sie in der Katharinenkirche auf ihrer Meistergeige ihr Solokonzert für die Stiftung. Sie spielte wahrhaft meisterlich auf ihr, ließ sie seufzen und jubilieren, zirpen, singen und aufjauchzen, je nach Vorgabe der Kompositionen, die sie vortrug.

Ludwig von Beethovens Sonate op.30 Nr. 3 in G-Dur stand am Anfang des Programms. Schon hier sprühte die junge Geigerin vor Virtuosität. Mit technischer Leichtigkeit bewältigte sie die Lauffiguren ebenso vollendet wie die Liedform aus dem Mittelsatz. Die Vorschrift „e grazioso“ brauchte eigentlich gar nicht extra da zu stehen. Die Themen spielten sich beide Künstlerinnen wie Tennisbälle einander zu. Barbara Anton-Kügler am Steinwayflügel war ihr ebenbürtige Begleiterin. „Leichtfüßig hüpfend“ erklang das Finale in unermüdlich munter aufgespielten Sechzehntelketten. 
Ein künstlerischer Hörgenuss, der sich in der Sonate a-Moll op. 105 von Robert Schumann in romantischer Harmonie wiederholte.
Clara Schumann war besonders vom ersten und zweiten Satz, der „lieblich einherkommt“ begeistert. Die Ausstrahlungskraft der Komposition hat diese Sonate bis heute nicht verloren. Nach der Pause erklang das Duo für Violine und Klavier „Aus der Heimat“.
Maurice Ravels Sonate G-Dur beendete das beeindruckende Konzert. Seine Kunst will eigentlich immer nur Musik bleiben und doch spiegelt sie auch Lebensgefühl des Bildungsbürgertums seiner Zeit wider. Sie Schönheit seiner Themen, mitunter mit Ironie gebrochen, vermittelte die Geigerin zusammen mit ihrer Partnerin am Flügel auf kongeniale Weise.

Unter dem herzlichen Beifall der Zuhörer nahm sie die Stipendienurkunde entgegen und bedankte sich noch mit einer Paraphrase auf George Gershwins „Summertime“.

(24.10.2006, Altmark-Zeitung)
Originalartikel

Konzert der Jütting Stipendiatin Martina Trumpp

Leichtfüßig Hüpfend erklang das Finale

Stendal - Kürzlich gab Jütting-Stpendiatin Martina Trumpp (20) in der Stendaler Katharinenkirche auf ihrer Meistergeige ihr Solokonzert für die Stiftung. Sie spielte meisterlich auf ihr, ließ sie seufzen und jubilieren, zirpen, singen und aufjauchzen, je nach Vorgabe der Kompositionen. Beethovens Sonate op.30 Nr.3 in G-Dur stand am Anfang des Programms. Schon hier sprühte die junge Geigerin vor Virtuosität. Mit technischer Leichtigkeit bewältigte sie die Lauffiguren ebenso vollendet wie die Liedform aus dem Mittelsatz Barbara Anton-Kügler am Steinway-Flügel war ihre ebenbürtige Begleiterin. Leichtfüßig hüpfend erklang das Finale in unermüdlich munter aufgespielten Sechzehntelketten. Ein künstlerischer Hörgenuss, der sich in der Sonate a-moll op.105 von Robert Schumann in romantischer Harmonie wiederholte. 
Maurice Ravels Sonate G-Dur beendete das beeindruckende Konzert. Die Schönheit seiner Themen, mitunter mit Ironie gebrochen, vermittelte die Geigerin zusammen mit ihrer Partnerin am Flügel auf kongeniale Weise.

(25.10.2006, Volksstimme)
Originalartikel

Gefühlvolles Violinspiel beeindruckt das Publikum

19-jährige Martina Trumpp im Sinziger Schloss

Ein furioses Finale liefert Martina Trumpp im Schloss.Sinzig. (ln) Der Titel "Zauber der Violine" des letzten Schlosskonzertes in Sinzig war Programm. Die 19-jährige Martina Trumpp bewies mit Interpretationen von Beethovens Sonate Nr. 8 G-Dur, Schumanns Sonate Nr. 1 a-moll, "Aus der Heimat" von Friedrich Smetana oder dem Sonatentanz aus "Frei aber einsam" von Johannes Brahms, dass sie 2005 beim Internationalen Violinwettbewerb "Premio Rodolfo Lipizer" in Gorizia zurecht mit einem Sonderpreis für ihr herausragendes musikalisches Temperament ausgezeichnet wurde.

Die Ansbacherin, die nicht nur optisch an die junge Anne-Sophie Mutter erinnert, begeisterte das Publikum mit ihrem gefühlvollen Spiel und unterstrich eindrucksvoll ihren Ruf als "Ausnahmetalent".

Kongenial begleitet am Klavier wurde sie von Barbara Anton-Kügler, die neben ihrer regen Konzerttätigkeit als Lehrbeauftragte für Klavier und Korrepetition an der Würzburger Musikhochschule tätig ist.

(25.10.2006, General-Anzeiger Bonn)  

Geige und Klavier im rasanten Dialog

SINZIG-mab. Die jüngste Künstlerin der Konzertserie gastierte am Samstagabend bei den Sinziger Schlosskonzerten. Die 19jährige Violinistin Martina Trumpp begeisterte mit ihren virtuosen Darbietungen. Nicht minder gekonnte die Klavierbegleitung von Barbara Anton-Kügler. Das Spiel der Würzburger Musikdozentin ging über den Begriff des „Begleitens“ weit hinaus. So recht kam dies in Maurice Ravels Sonate in G-Dur zum Tragen, wo sich die Instrumente rasante Dialoge lieferten. Aber auch im Donnergrollen der Sonate Nr. 8 in G-Dur des Ludwig van Beethovens und der Sonate Nr. 1 a-moll von Robert Schumann sowie im „Aus der Heimat von Bedrich Smetana“ fesselten das leidenschaftliche Spiel der Violinistin und das schon artistische Spiel der Pianistin das Publikum.

Martina Trumpp ist in ihren jungen Jahren schon mit hohen Auszeichnungen bedacht worden. Beim Internationalen Violinwettbewerb „Premio Rodolfo Lipizer“ Im September 2005 in Gorizia/Italien erreichte sie als jüngste Teilnehmerin das Semifinale und erhielt einen Sonderpreis für „herausragendes musikalisches Temperament“. „Ein Ausnahmetalent, das an die junge Anne-Sophie Mutter erinnert“ schreibt die „Main-Post“ über diese Künstlerin.

Barbara Anton-Kügler studierte bei Prof. Arne Torger und Prof. Bernd Zack an den Musikhochschulen in Würzburg und Frankfurt/Main. Rege Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie in renommierte Säle wie den Mozartsaal der Alten Oper/Frankfurt, den Regentenbau in Bad Kissingen, die Meistersingerhalle/Nürnberg u.a. Sie unterrichtet an der Musikschule Schweinfurt und ist Lehrbeauftragte für Klavier und Konrepetition an der Würzburger Musikhochschule. „Das perfekte Zusammenspiel zweier Künstlerinnen haben uns einen genussreichen Konzertabend beschert“, so VHS-Leiter Johannes Büchel zum Schluss des Konzertes. Der verdiente lebhafte Schlussapplaus wurde belohnt mit Gershwins „Summertime“. Eine heiterer Ausklang für einen gelungenen Abend.


 

Zweite Serenade des Jugendorchesters
Von Karl-Heinz Fischer

Bei seiner zweiten Serenade in dieser Saison hatte das Jugendorchester Baden-Baden nicht so viel Glück mit dem Wetter wie beim ersten Mal. So spielten denn die von einigen Ãlteren Semestern unterstützten Nachwuchsmusiker unter der Leitung von Karl Nagel ihr reines Mozart-Programm im Runden Saal und nicht, wie vorgesehen, auf dem Dachgarten des Kurhauses. [...]
Höhepunkt des Konzerts war das Konzert für Violine und Orchester G-Dur, Köchelverzeichnis 216 mit der jungen Geigerin Martina Trumpp, die zum ersten Mal mit dem Jugendorchester auftrat. Sie überzeugte nicht nur mit sicherem ausdrucksvollem Spiel, sondern auch mit einer klaren Linienführung. [...]
(Badische Neueste Nachrichten vom 13.07.2005)

[...] Im Mittlepunkt des Serenadenabends stand das Konzert für Violine und Orchester G-Dur, KV 216. [...] Mit energischem Strich begann sie nach der Orchestereinleitung ihren ersten Solo-Einsatz, und im frischem Dialog mit dem Tutti ging es durch den ersten Satz Allegro.
Sicher meisterte die junge Geigerin die Solokadenzen, vom Orchester fast immer gut aufgefangen. Auf ein inniges Adagio mit den Mozartschen Seufzern folgte ein tänzerisches und kontrastreiches Final-Rondo. Auch hier gab es viel bewundernden Beifall vom Publikum. [...]
(Baden-Badener Tagblatt vom 13.7.2005)

Violinistin begeisterte im "bliev hier"

01.07.2005: Das Atrium der Seniorenwohnanlage "bliev hier" war gestern Nachmittag erfüllt von Geigenklängen, mal heiter, mal melancholisch, getragen oder temperamentvoll.
Martina Trumpp, Bundessiegerin im Bereich Violine des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ verbringt zur Zeit erstmals ihren Urlaub auf Langeoog und hat spontan angeboten, ein Konzert zu geben.
Martina Trumpp wurde 1986 in Ansbach geboren und erhält seit ihrem achten Lebensjahr Violinunterricht.
Bereits mit 12 Jahren studierte sie an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Conrad von der Goltz und Dan Talpan.
Beim bundesweiten Wettbewerb "Jugend musiziert" wurde sie mehrfach mit Preisen auf Regional-, Landes- und Bundesebene ausgezeichnet. So wurde sie zuletzt im Jahr 2004 1.Bundessiegerin in der Kategorie Violine solo.
Das Publikum im Atrium der Seniorenwohnanlage, das einmal mehr mit seiner guten Akustik den Genuss verstärkte, war begeistert vom Solo-Spiel der jungen Künstlerin, das Fachleute eine große Karriere vorhersagen.
(Langeoognews vom 1.7.2005)

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Nordbayerischer Kurier vom 5.4.2005)

 

Ein aufsteigender Stern am Geigerhimmel

Konzert Violinistin Martina Trumpp spielte mit Pianistin Barbara Anton-Kügler

Nordhorn – Je später der Abend, desto schwungvoller wurde die Musik: In der Reihe der "pro nota"-Konzerte, diesmal in der Klosteraula, konzertierten Martina Trumpp (Violine) und Barbara Anton-Kügler (Klavier) mit Musik aus Spätklassik bis Hochromantik.
Martina Trumpp muss man sicherlich zu den aufsteigenden Sternen am Geigerhimmel zählen: 2004 gewann sie den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" im Fach Violine – unter anderem mit "Tzigane" von Maurice Ravel, das auch im Kloster auf dem Programm stand. Zur Zeit studiert sie in Würzburg Musik und Mathematik. Hier lernte sie Barbara Anton-Kügler kennen, Lehrbeauftragte für Klavier und Korrepetition in Würzburg, die nun schon seit zweieinhalb Jahren mit ihr musiziert.
Einige Früchte dieser sorgfältigen Arbeit wurden am Sonntagabend präsentiert: Die Sonate für Violine und Klavier Nr. 23 a-Moll von Ludwig van Beethoven bildete den noch etwas zurückhaltenden Anfang des Konzertes. Das energetische Presto und ein temperamentvolles, musikalisch sehr differenziert ausgearbeitetes Allegro molto rahmen einen lyrischeren Mittelsatz (Andante scherzoso, piu Allegretto) ein. Diese Sonate ist sehr offen und ein wenig spröde komponiert, so dass sie zwar gnadenlos auch kleinste Unvollkommenheiten hören lässt, aber gleichzeitig die sichere Basis aufzeigt, auf der dieses Duo arbeitet.
Mit der "Havanaise" für Violine und Klavier op. 83 von Camille Saint-Saens begaben sich die Künstlerinnen in virtuosere Sphären: In Anlehnung an den kubanischen Tanz "Habanera" benannt, dessen Rhythmus (bekannt aus der Oper"Carmen") auch in diesem Stück immer wieder zum Vorschein kommt, zeigt die Violine hier vom lyrischen ruhigen Hauptthema bis zu schnellen Läufen, wilden Doppelgriffpassagen und höchsten Flageoletts schon einen beträchtlichen Teil der Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments. Die hier gebotenen Schwierigkeiten meisterte Martina Trumpp souverän und charmant, immer dezent und sicher unterstützt von ihrer Begleiterin, die den Flügel differenziert zu spielen verstand.
Edvard Grieg schrieb 1887 die Sonate für Violine und Klavier c-Moll, op.45, die das Konzert nach der Pause fortsetzte. In diesem Stück kommt Griegs weite norwegische Seele zum Ausdruck, mit lyrisch schwelgenden Melodien eingebettet in hochromantische dramatische Passagen im ersten Satz, einer Romanze im zweiten, schwärmerisch ausdrucksstark, und dem fröhlich burschikosen Allegro animato, das über einen intensiven gefühlsbeladenen Mittelteil das Stück grandios enden lässt. Die große Ausdrucksbreite des Stückes wurde von beiden Interpretinnen sauber ausgeführt und überzeugend dargeboten. Als letztes Stück des Programms gab es die "Ungarische Rhapsodie" für Violine und Klavier "Tzigane" von Maurice Ravel. Er wollte mit diesem Stück, wie er seinem Freund Bartok schrieb, "ein kurzes Stück schreiben, das in seiner teuflischen Schwierigkeit das Ungarn meiner Träume erweckt" – ohne authentische ungarische Melodien zu verwenden. Das Stück beginnt mit einer Einleitung der Violine, zunächst nur auf der G-Saite, wie ein träumerisches Eintanzen der Zigeunerin, die probiert, woraus der folgende Tanz bestehen könnte. Die ersten virtuoseren Elemente werden eingebaut: Doppelgriffmelodien, Flageoletts, Pizzicati – alles im Wechsel miteinander deutet an, was im weiteren Verlauf des Stückes zu erwarten sein wird.
Mit Beginn der Klavierbegleitung schien erst einmal ein netter harmloser Tanz zu beginnen, aber dieser Eindruck täuschte gewaltig. Die "teuflische Schwierigkeit" verbirgt sich zwar immer wieder zwischen lyrischen Melodien, aber es ist enorm, was der Geigerin wie der Pianistin abverlangt wird. Bravourös meisterten beide in problemlosem Zusammenspiel alle Herausforderungen in ihrem Lieblingsstück dieses Programms.
Bravorufe und tosender Applaus des Publikums zauberten ein glückliches Lächeln auf die Gesichter der Künstlerinnen, die nicht lange zögerten, "zur Entspannung" noch gleich zwei Zugaben zu spielen.
(Grafschafter Nachrichten vom 15.3.2005)

 


(FLZ vom 19.2.2005)

 

Einfühlsame musikalische Klänge für Menschen in Not:
Einer der Höhepunkte des Abends war das Geigenspiel der jungen, aber in Technik und Einfühlsamkeit schon sehr ausgereiften Martina Trumpp. Sie überzeugte zum einen in Klavierbegleitung von Helmut Lammel, zum anderen aber auch als Solistin.
(FLZ vom 20.10.2004)

 


(FLZ vom 16.10.2004)

 


(Flensburger Tagblatt vom 10.8.2004)

 


(FLZ vom 19.6.2004)

 

Genuss für die Zuhörer:
Der Höhepunkt des Abends war aber sicherlich der Auftritt der jungen Geigerin und Preisträgerin Martina Trumpp, die aus ihrem Repertoire auch zwei sehr gegensätzliche Stücke vortrug: Solosonate a-moll von J.S.Bach und ein modernes, spröd-romantisches "Duo da Chiesa" (Hermann Schroeder) mit Orgel. Diese meisterhafte Darbietung erhob den Charakter des Notenblatts zu einem wahren Kunstgenuss.
(FLZ vom 10.5.2004)

 

Wo Steigerungen nicht möglich scheinen, verblüffte das Carolinum mit seiner unerschöpflichen Anzahl herausragender Instrumentalisten. Das Duo Martina Trumpp (Violine) und Angela Metzger (Klavier) fing die rastlose Jahrmarkt-Atmosphäre aus Igor Strawinskys Ballett "Petruschka" ein.
(FLZ vom 23.4.2004)

 

Vielversprechender Virtuosennachwuchs - Auch wenn der Begriff "Wunderkind" schon recht abgegriffen ist, er drängt sich im Verlauf des Konzerts am Sonntagabend im Onoldiasaal immer wieder auf.

Die Erwin-Fricke-Stiftung, die musikalisch begabte junge Menschen aus der Stadt und dem Landkreis Ansbach fördern will, veranstaltete zum ersten Mal ein Konzert, in dem junge Künstler Gelegenheit erhielten, zusammen mit dem Ansbacher Kammerorchester unter der Leitung von Prof. Andreas Weiss vor großem Publikum zu musizieren.
[...]
Martina Trumpp spielt die beiden folgenden Sätze aus Mendelssohns Violinkonzert e-moll. Der langsame Satz knistert vor Spannung. Martina Trumpp ist eins mit ihrem Instrument, spielt agogisch flexibel und mit farbenreichem Ton. Ihre Virtuosität und stringente Ausgestaltung lassen einen beim Schlusssatz den Atem stocken.
(FLZ vom 2.12.2003)

 

Star des Kurses ist Martina Trumpp aus Leutershausen. Mit 16 Jahren eines der ganz jungen Talente. Nächstes Jahr macht sie Abitur, doch derzeit ist ihr Musik wichtiger als Schule. Moment, wagt der Reporter einzuwerfen: 16 Jahre, Abitur? "Klar, zwei Klassen habe ich übersprungen und bin nun ins musische Gymnasium gewechselt, aber vielleicht studiere ich doch Mathematik oder Physik", erwidert das Energiebündel keck.
Wie sie zur Geige kam? Bei der Großmutter hat sie mit acht Jahren eine alte Geige im Schrank entdeckt. Die stammte vom Großonkel, der im Zweiten Weltkrieg gefallen ist. Und da wollte sie das Instrument einfach ausprobieren. Einmal in der Woche habe sie dann Stunden bekommen. Mit neun Jahren wurde der Lehrer gewechselt, er motivierte Martina, sie spielte nun täglich eine halbe Stunde. Mit elf Jahren nahm sie an "Jugend musiziert" teil. Als sie hörte, wie die Sieger spielten, war sie noch mehr motiviert. Mit zwölf wurde sie als Jungstudentin in Würzburg an der Musikhochschule aufgenommen.
Auf den Einwand, dass Musik doch auch ein gutes Studium wäre, schüttelt sie erst mal den Kopf: "Spaß haben, schön spielen, sich verbessern", deshalb sei sie nach Rügheim gekommen und holt ihre Geige, spielt Mendelssohn perfekt, souverän und mit viel Ausdruckskraft. "Frustrierend, so ein Talent", entfährt es Florian Meierott.
(Mainpost vom 31.7.2003, Bote vom Haßgau vom 1.8.2003, Fränkischer Tag vom 2.8.2003)

Kompletter Artikel über den Meisterkurs mit Florian Meierott

 

Leidenschaft und Ausdrucksfähigkeit - Zu Recht an den Schluss gestellt war Martina Trumpps (16) und Barbara Anton-Küglers Beethoven-Sonate a-moll für Violine und Klavier, aus der leider nur der 1.Satz zu hören war, allerdings in einer packenden Interpretation von professioneller Qualität. Gern hätte man diesen beiden Solisten auch nach den schon vergangenen zwei Stunden länger gelauscht. Als kleine Entschädigung wurde das dankbare und begeisterte Publikum mit Sarasates "Zapateado" in die italienisch-warme Nacht entlassen.
(NMZ, Ausgabe 12/03 über das Konzert "Junge Talente" vom 11.7.2003)

 

Senkrechtstarterin mit Violine - Mit acht Jahren hat Martina Trumpp angefangen Geige zu spielen, mit elf war sie beim bundesweiten Wettbewerb "Jugend musiziert" bereits bayerische Landessiegerin. "Nach meinem ersten Sieg habe ich mein Übungspensum auf zwei Stunden täglich gesteigert", erzählt sie. Mit Erfolg, denn seit Mai diesen Jahres ist die heute 16-Jährige aus Leutershausen auch Bundespreisträgerin des Wettbewerbs in der Kategorie Violinduo. Unterstützt hat sie dabei Professor Conrad von der Goltz, der an der Musikhochschule Würzburg lehrt. Bei ihm ist sie seit drei Jahren Jungstudentin.
(FLZ vom 11.2002)

 

Die Perfektion, Souveränität und Ausdruckskraft, die Martina Trumpp beim Allegro des Violinkonzertes D-Dur KV 218 von Mozart an den Tag legte, übertraf alle Erwartungen.
(FLZ, Konzert vom 19.11.2002)

 

Ein beeindruckendes Debüt gab anschließend die 15-jährige Violinistin Martina Trumpp, begleitet von Helmut Lammel am Klavier. Aus dem Violinkonzert e-moll opus 64 hatten sie den zweiten Satz "Andante" gewählt.
(FLZ, Benefizkonzert vom 18.10.2002 in Herrieden)

 

Die junge Geigerin Martina Trumpp aus Leutershausen verblüffte bei Mozarts Sonate für Klavier und Violine C-Dur mit erstaunlicher Souveränität und reifem Differenzierungsvermögen.
(FLZ, Benefizkonzert vom 22.06.2002 in Ansbach)

 

Zauberisches Schwelgen: Mit Bögen ohne Ende und seidenweichem Schmelz präsentiert dann Martina Trumpp den zweiten Satz aus dem berühmten Violinkonzert e-moll von Mendelssohn-Bartholdy. Die Innigkeit und beseelte Schönheit der Kantilene ist der Geigerin auf den Leib geschrieben, mit Anmut und anrührender Grazie interpretiert sie eines der bedeutendsten Werke der Violinliteratur... Was die beiden fünfzehnjährigen Geigerinnen